Tipps und Erfahrungen, die man vor einem Shooting anschauen sollte

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Von der Idee, über die Umsetzung, bis hin zum Hochladen des Bildes auf Instagram & Co.

Als ich mit dem Model angefangen habe, wusste ich erst einmal nicht, was ich machen soll. Ich hatte keine Ahnung wie ich mich auf ein Shooting vorbereiten, wie ich die Fotografen anschreiben, was ich vor dem Shooting machen, worauf ich achten und was ich während des Shootings machen soll. Wie ihr merkt, hatte und habe ich immer noch super viele Fragen.


Das 1. was ich mache und was ich jedem empfehle, ist es, sich Gedanken darüber zu machen, was man am Ende als Ergebnis sehen möchte. Fotografen finden es besser, wenn man schon eine Idee oder Richtung hat, die man vorschlagen kann. Inspirationen suche ich immer wieder bei Instagram oder bei Pinterest . Dort kann man die Bilder, die man interessant findet in seine eigenen Pinnwände speichern. Und so erstelle ich für alle meine gewünschten Shootings neue Pinnwände. Diese Pinnwände benutze ich dann als Moodboards, aber dazu komm ich später

Die Suche

2. Anschließend suche ich nach Fotografen. Dort achte ich natürlich als erstes auf die Entfernung 😛 Dafür benutze ich Facebook und die Gruppen. Da ich das als Hobby mache, versuche ich Fotografen zu finden, die zu mir passen, oder besser gesagt zu denen ich passen könnte, und die das Shooting auf TFP Basis machen. TFP: Time for Prints -> Kostenlose Shootings. Ganz wichtig hier: Sich nicht überschätzen. Ich sehe und höre das so häufig, dass Mädels bei großen Modelgruppen nach TFP Shootings fragen, nur weil sie gute Selfies machen können, aber nichts anderes bieten können.

3. Nachdem ich die Fotografen ausgesucht habe, schreibe ich diese an. Ich versuche sie von meiner Idee zu überzeugen. Was kommt in solch eine Nachricht rein? Ganz klar, es müssen die W-Fragen beantwortet werden. – Wer bin ich? Was möchte ich? Wo und wann soll das Shooting stattfinden? Welche Bereiche sollen geshootet werden? – Polas und Bilder von den Letzten Shootings kommen in die Nachricht auch rein. Also eine Art Sedcard.


Bildidee

4. Nun ist die Zeit gekommen, wo ich vor dem Bildschirm sitze und einfach nur warte. Nein Spaß, aber jetzt heißt es wirklich warten. Es gibt 3 Möglichkeiten was kommen kann. Ein Ja, Nein, oder gar keine Antwort.

Bilder aus Pinterest

5. Sobald man ein Ja erhalten hat, kann man die Moodboards den Fotografen zuschicken, damit diese eine konkrete Vorstellung von dem gewünschten Ergebnis haben. Bei mir sieht z.B. ein Mood so aus. 

6. Termin steht fest, alles wurde abgesprochen. jetzt möchte man das auch schriftlich festhalten. (Soweit ich weiß, braucht man bei mündlichen Absprachen keinen Vertrag. aber sicher ist sicher. Im schlimmsten Fall hat man den Chatverlauf) Ich habe einen TFP Vertrag bei mir auf dem PC abgespeichert, aber die Fotografen sind alle super ausgestattet. In dem TFP Vertrag muss man auf die Daten achten, auf das was abgesprochen wurde. Auf die Rechten und Pflichten. Die Urheberrechte gehören immer den Fotografen, als Model bekommt man das Recht der Nicht-Kommerziellen-Veröffentlichung. Wer darf das Bild Bearbeiten, der Fotograf, du selber oder darf ein Dritter an das Bild ran? Super wichtig, das vorher zu klären. Außerdem sollte man auf Fristen achten und ich finde es auch noch sehr wichtig, auf die Anzahl der Bilder, die man am ende wirklich bekommt und wer diese Aussuchen darf. Die meisten Fotografen wollen am Ende 10-15 Bilder heraus geben. Das versteh ich auch vollkommen bei reinen Models-Shootings. Aber nicht bei solchen Sport-Models-Shootings wie bei mir. Ich hatte auch bis jetzt immer Glück,  und hatte am Ende ca 20-30 hochauflösende Bilder erhalten. 

Mein Tip: Den TFP Vertrag vor dem Shooting durchlesen.


It’S Shooting Time

Nun ist der Tag gekommen, auf den ihr so lange gewartet habt. Ich bin immer noch jedes mal vor einem Shooting aufgeregt und nervös. Worauf soll man hier achte? Nehmt genug Sachen mit. Falls das ausgewählte Outfit doch nicht zu der Location passt, könnte man sich umziehen. Zieht, wenn ihr euch umziehen wollt, etwas gechilltes an, damit ihr keine Abdrücke habt. Falls ihr euch nicht selber gut schminken könnt, dann überlegt eine Visa zu buchen. – Schminke macht so viel aus. Und erspart dem Fotografen viel Bearbeitungszeit. – Packt alles ein, falls ihr Outdoor shootet, dann achtet dadrauf, dass ihr nicht zu viel mitnehmt. Irgendwann hat man keine Lust die Sachen zu tragen und man muss bedenken, die Fotografen machen Bilder und man selber ist am Posen, wer achtet auf die Sachen?! Versucht entspannt zu sein. Und freut euch auf das Shooting. Es ist immer wieder mega cool zu sehen was man selber hinzaubern kann.


After Shooting

Meistens bekommt man innerhalb von einpaar Tagen Bilder zum Auswählen in kleiner Auflösung zugeschickt. Davon darf man sich eine bestimmte Anzahl aussuchen und schickt seine Wünsche den Fotografen wieder zurück. Und jetzt heißt es warten. Bei vielen Shootings habe ich die Bilder nach max. 2 Wochen erhalten. Bei einem aber erst nach 4 Monate und ich wurde immer wieder nach hinten geschoben. Lasst euch nicht unterkriegen. Solange die Kommunikation in Ordnung ist, muss man warten.

 Aber niemals verarschen lassen!!!

Und sobald man die Bilder erhalten hat, kann man sie der ganzen Welt zeigen und sich freuen, wie schön die Ergebnisse sind


Ist alles nicht so einfach, wie sich das viele Denken.

Für mich heißt es jetzt wieder Ideen sammeln. Im März habe ich mein nächstes Shooting und es wird meeeega das kann ich euch sagen