Ausbildung und das große Geld – Studium und fette Party

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Mir wurde vor einpaar Tagen bewusst, dass ich vor 7 Jahren mein Abi geschafft hatte. Und viele wissen nicht, was man nach dem Abi machen sollte. Ich zum Beispiel wusste es damals nicht. Ein halbes Jahr vor meinem Abi saß ich im Auto meiner Eltern und da kam wieder mal diese nervige Frage:“Und weißt du jetzt was du nach dem Abi machen willst?“ Natürlich wusste ich es. Ich will mein Leben genießen und als Trainerin arbeiten. Aber ich wusste, dass meine Eltern mit dieser Antwort nicht glücklich wären. Ich aber auch nicht, denn ich wollte schon seit ich klein bin etwas machen, wovon ich mir meinen Lebensunterhalt und ein schönes Leben leisten kann. Ich wollte einen Job haben mit viel Geld. Und das will ich immer noch 😛 Also sagte ich:“Nein genauso, wie vor einpaar Wochen!“

Zukunft

Oberstufenzeit = Entscheidung für die Zukunft

Viele meiner Freunde hatte schon einen Plan gehabt, wie ihr Leben nach dem Abi aussehen wird. Ich nicht. Solange ich Leistungssport gemacht hatte, hatte ich immer einen Plan und das waren die Olympischen Spiele. Alles andere, wie Schule oder Ausbildung das war nebensächlich. Vor allem wollte ich nach der Karriere als Trainerin arbeiten. Und viele Mädels ausbilden und trainieren. Aber dank des Umzugs zu meinen Eltern nach Cuxhaven, gab es keine Vereine, die sich nicht gleich angegriffen gefühlt hatten, weil ich dort trainieren und helfen wollte. 🤷🏼‍♀️ Was ist nur Falsch mit denen. Aber das ist ein Anderes Thema. Dadurch, dass Trainer sein nicht in Frage kam, musste etwas anderes her. Das Internet und viele Online Fragebögen „Welcher Job passt zu mir“ waren mein Alltag. weiter gebracht haben diese mich aber auch nicht. Außerdem hatte ich das Problem, dass ich noch nie ein Praktikum gemacht hatte. Ergo keine Erfahrung wie das wahre Leben so ist. 

Wie soll ich also herausfinden, was zu mir passt und was ich machen will? Einige Studiengänge hatte ich im Kopf, die mir gefallen, dafür hatte ich aber keine guten Noten. Somit war die Idee auch weg vom Fenster. Dann saßen an einem Abend meine Mama und ich an einem Tisch und haben uns beraten lassen. Bankberatung. Nachdem die Frau mit uns eine Stunde nur gequatscht hat, über uns und unser Leben, habe ich überlegt auch sowas später machen zu wollen. Wir fragten also direkt, ob eine Ausbildung möglich war. 

Hallo Ausbildung

Wie ihr also schon erkennen könnt, habe ich mich für eine Ausbildung entschieden. Ausbildung zur Bankkauffrau. Es war anstrengend, interessant, ich habe super viel gelernt und mich weiterentwickelt. Ich hatte viele Höhen und Tiefen während meiner Ausbildung. Diese haben mich weitergebracht und somit weiß ich jetzt, wie die Arbeitswelt so ist. Was mir aber mehr gebracht hat, als die Ausbildung, war die Arbeit danach. Nach 2 1/2 Jahren wurde ich übernommen und als Bankberaterin fast 2 Jahre gearbeitet.

Jetzt kommen meine Vor- und Nachteile bezogen auf meine Ausbildung. Man muss bedenken, dass ich in einer Filiale die Ausbildung gemacht hatte, wo die Arbeitszeiten nicht so geil waren. Und meine Chefin war und ist ein … naja.. ich wills hier nicht voll ausformulieren. 😛 Jede Ausbildung ist anders und jede Filiale ist anders und natürlich sind die Kollegen komplett unterschiedlich. Kommen wir zu meinen Vor und Nachteilen einer Ausbildung 🙂 (Das sind meine Erfahrungen, aufgrund meiner Filiale & der Kollegen. Jeder kann Glück oder Pech mit der Ausbildungsstätte haben und komplett andere Erfahrungen machen )

Vorteile Nachteile
  • Lernfaktor ist sehr hoch
  • In jungen Jahren hat man die Erfahrung gemacht, wie die echte vollzeit-Arbeitswelt funktioniert
  • Im Lebenslauf hat man schon Berufserfahrung
  • keine Lücke nach dem ABI
  • Teamfähigkeit wird gestärkt
  • persönliche Weiterentwicklung
  • Psychische Stärke wird gesteigert
  • Emotionale Entwicklung
  • Umgang mit Streß wird vereinfacht
  • Super Team – man hat also auch was zu lachen gehabt 🙂
  • Man wird zu schnell erwachsen
  • Kaum bis keine Freizeit
  • Übergang vom Schüler zum Erwachsenen ist zu schnell
  • Ich nenne es mal „Kein leben mehr“
  • Keine Zeit für einen Ausgleich, wie Sport. Aber auch kaum Zeit für Freunde und Familie
  • sehr hohe psychische Belastung
  • Chef und Team kann auch nicht so toll sein
  • Aufgrund der Öffnungszeiten, hatte ich kaum Zeit zu lernen

 Das Studium

ausbildung oder Studium was bringt mehr

Jetzt sitze ich in einer Vorlesung und höre dem Dozenten zu. Obwohl ich eigentlich draußen sitzen und das Wetter genießen würde. In den meisten Vorlesungen sitze ich nur, weil ich anwesend sein muss. Aber wenns möglich ist, dann bleib ich gerne zuhause. Denn es bringt mir nichts, wenn ein Dozent die Sachen von seiner Folie abliest. Märchenstunde ist zuhause viel angenehmer. Neben mir sitzen viele, die früher auch eine Ausbildung gemacht haben. Das ist nicht unüblich, wenn man ein Studium zum Sommer Semester sein Studium beginnt. Die andere Truppe sind die gewesen, die ein halbes Jahr nichts gemacht haben. Oder herausfinden wollten, was sie machen sollen. Aber jetzt mal ganz ehrlich, wer von euch weiß mit 17, was man die nächsten 50 Jahre machen möchte? Ich wusste das nicht, deshalb ja auch die Ausbildung. Von ca 100 Studenten, sind mindestens 60 aus einer vorherigen Ausbildung oder einem Job gekommen. Da dran merkt man, dass die meisten nicht wussten was man wirklich später machen möchte. Obwohl viele immer noch nicht wissen, was sie machen wollen. Ich habe dieses auch erst nach dem 4. Semester gewusst. Und hoffe einfach, dass es genau so laufen wird, wie ich mir das vorstelle. 

So aber jetzt zu den Vor- und Nachteilen

Vorteile Nachteile
  • Freizeit
  • Party
  • Neue Freunde 
  • Studentenleben
  • Das Studium ist ein schöner Übergang vom Schüler zum Arbeiter 
  • Persönliche Entwicklung 
  • Eltern sind Stolz – auch wenn man eigentlich nur chillt 😝
  • Viel Theorie
  • Auslandserfahrung möglich
  • Es gibt auch ganz coole Dozenten, dessen Vorlesungen einfach Pflicht sind
  • Semesterferien – 4 Monate sind eindeutig geiler als nur 30 Tage Urlaub
  • Eigentlich muss man nur einen Monat vor der Prüfungszeit sich hinsetzten. Aber hier kommt es auch auf den Studiengang und die Vorlesungen an
  • Somit hätte man nur 1 Monat pro Semester, wo man lernen muss und 2 Wochen Prüfungen durchhalten – 9 Monate Chilly Milly
  • Eigentlich weiß man nach dem Abi nicht was man später machen will, somit könnte das Studium (Bachelor) umsonst gewesen sein 
  • Viele brechen das Studium ab, weil sie nach 4 oder 5 Semestern, 2 Semester vor dem Ende, merken, dass es die falsche Richtung ist
  • Studium ist meiner Meinung nach nicht verpflichtend. Im Sinne von – Man kann die Prüfungen dann schreiben, wenn man Lust hat. Aus 7 Semestern werden mal ganz schnell 12 – Medizinstudium lässt grüßen
  • Studium = Eigeninitiative 
  • Man hat kein Geld – Der Staat zahlt nur, wenn deine Eltern arm oder sehr reich sind und alles steuerlich absetzen können 
  • Viele Dozenten sind so sehr mit der Theorie beschäftigt, dass man sich die Hände über den Kopf schlagen muss, wenn man diesen zuhört
  • Es gibt auch dumme Dozenten, denen man maximal eine halbe Stunde zuhören kann. Somit machen viele Vorlesungen einfach kein Spaß

Das Ergebnis

Ich denke, wenn mich zuerst für das Studium entschieden hätte, dann würde ich anders denken. Vielleicht würde ich ein glücklicherer Mensch sein, oder immer noch Studieren ohne jemals gearbeitet zu haben. Das werde ich nie erfahren. Aber ich bin glücklich, dass ich zuerst eine Ausbildung gemacht hatte, da ich sehr viel Erfahrung sammeln konnte und weiß, wie die „echte Welt“ aussieht. Andererseits kann ich aktuell das Studentenleben nicht sooo genießen, weil ich einfach anders denke als die, die noch nie gearbeitet haben. Im Nachhinein merke ich, dass ich eigentlich in der Zukunft das machen will, was ich meinen Eltern immer gesagt hatte. Ich wollte schon immer in den psychologischen Bereich. Doch nie richtig in die Menschen-Psychologie. Und jetzt steht es fest, ich möchte in die Wirtschaftspsychologie. Psychologie mit Wirtschaft vereint. Dank der Ausbildung konnte ich überhaupt studieren, da ich Wartesemester gesammelt hatte und meine Note nicht mehr so wichtig war. Psychologie würde ich auch heute nicht studieren können. Danke für all meine Umzüge 😀 

Welcher weg passt zu mir

Solange ihr nicht genau wisst, was ihr später machen wollt, würde ich euch eine Ausbildung empfehlen. Somit habt ihr einfach schon etwas gearbeitet, vielleicht sogar Geld gesammelt und habt keine Lücke im Lebenslauf. Sobald ihr aber schon genau wisst, was ihr später machen wollt, dann vergeudet keine Zeit und gönnt euch das Studium =) 

Leider werden wir noch ewig arbeiten müssen 🙈 Mein Ziel ist ja „Studieren bis zur Rente und die Rente starten mit Dr. Dr. Dr. Maabluuu“ 😉 Ich hoffe, dass ich euch etwas weiter helfen konnte. Habt ihr schon eine konkrete Vorstellung, was ihr später machen wollt?

Die Bilder habe ich aufgenommen mit:

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